Bundesverwaltungsgericht - St. Gallen

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Schwarzplan
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Lageplan
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Grundriss 2.OG
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Grundriss 1.OG
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Grundriss EG
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Grundriss Tiefgarage
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Wohnungsgrundrisse
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Wohnungsgrundrisse
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Schnitt Nord-Süd
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Schnitt Ost-West
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Blick von der Kreuzackerstraße
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Blich von der Züricher Strasse
Städtebau

Der Neubau des Bundesverwaltungsgericht positioniert sich wie selbstverständlich an der südlichen Senke des Chrüzacker und formuliert somit seine eindeutige Adresse und Präsenz im Stadtbild (Achse Zürcher Strasse / Rosenbergstrasse).

Die Wohnbebauung befindet sich im oberen Bereich des Chrüzacker, in gebührenden Abstand zum Neubau des Gerichts.
In ihrer Körnung vermitteln die Gebäude zur anschliessenden Bebauung des Rosenbergs. In ihre Klarheit und Strenge bilden sie einen angemessenen Hintergrund zum Gericht.


Gericht

Dem Gericht wird ein, der Bedeutung des Gebäudes angemessener Platz vorgelagert. Die Zufahrt erfolgt entlang der neuen, hart ausgebildeten südlichen Geländekante.
Das Gebäude drückt die Souveränität des Bundesverwaltungsgerichts aus, ohne distanziert und monumental zu wirken.
Die öffentlichen Bereiche des Gerichts befinden sich auf dem Erdgeschossniveau, welches sich räumlich mit dem Vorplatz verbindet.
Die drei Gerichtssäle, als Zeichen der bürgernahen Rechtsprechung, positionieren sich im Zentrum des Gebäudes, im lichtdurchfluteten Innenhof.
Die Bibliothek und die Dienste finden sich im ersten Obergeschoss. In den darüber liegenden fünf Geschossen sind die fünf Pools in einer klaren und funktionalen Bürostruktur organisiert.


Wohnbebauung

Die konsequent nach Süden orientierte, versetzte Anordnung der viergeschossigen Wohngebäude ermöglicht allen Bewohnern einen Ausblick ins Tal. Den Gebäuden wird eine grüne Pufferzone zu der den Siedlungskern erschließenden Mischverkehrsfläche vorgelagert. Kleine, wohnungsbezogene Plätze spannen sich als halböffentliche Bereiche zwischen jeweils zwei Gebäuden auf. Alle Gebäude verfügen über einen direkten Zugang zur Tiefgarage.


Freiraum:

Die Strenge des Städtebaus wird durch eine landschaftliche Freiraumgestaltung kontrastiert. Die funktionale Zonierung des Planungsgebietes in Siedlungsbereich und Gerichtsstandort wird über zwei individuelle Freiraumtypen betont. Der südliche, parkartige Bereich führt die vorhandenen und größtenteils erhaltenen Gehölzbestände zu einer landschaftlichen Einheit zusammen.




Dem Gericht wird ein der Bedeutung des Gebäudes angemessener Platz vorgelagert. Die Zufahrt erfolgt entlang der neuen, hart ausgebildeten südlichen Geländekante.

Den Wohngebäuden wird eine grüne Pufferzone gegenüber der den Siedlungskern erschließenden Mischverkehrsfläche vorgelagert. Kleine, wohnungsbezogene Plätze spannen sich als halböffentliche Bereiche zwischen jeweils zwei Gebäuden auf.




Freiraum: Die Orthogonalität des Städtebaus wird durch eine landschaftliche, an der Topographie ausgerichtete Freiraumgestaltung kontrastiert. Die funktionale Zonierung des Planungsgebietes in Siedlungsbereich und Gerichtsstandort wird über zwei individuelle Freiraumtypen betont. Der wohnungsbezogene Teil des Gebietes definiert sich über eine offen gehaltene Grünstruktur , während das neue, von eingestreuten Baumgruppen umspülte Bundesverwaltungsgericht in einen landschaftsparkartigen Freiraum eingebettet ist. Beide Zonen werden klar gegeneinander von entlang der Böschungslinien verlaufenden Wegen abgegrenzt. Der südliche, parkartige Bereich führt die vorhandenen und größtenteils erhaltenen Gehölzbestände zu einer landschaftlichen Einheit zusammen.

Dem neuen Bundesverwaltungsgericht wird ein großzügiger, der Bedeutung des Gebäudes angemessener Platz vorgelagert. Die Zufahrt erfolgt entlang der neuen, hart ausgebildeten südlichen Geländekante, wo auch die zehn Besucherstellplätze angeordnet sind.
Die beiden Blutbuchen werden erhalten, die großzügigen Baumscheiben werden von Sitzmauern umgeben. Eine Treppenanlage vermittelt zwischen dem Niveau des Platzes und der Rosenbergstraße. Der sich an den westlichen Platzrand anschließende Weg führt durch den vorhandenen Waldbestand zur neuen Wohnsiedlung.

Den Wohngebäuden wird eine grüne Pufferzone gegenüber der den Siedlungskern erschließenden Mischverkehrsfläche vorgelagert. Kleine, wohnungsbezogene Plätze spannen sich als halböffentliche Bereiche zwischen jeweils zwei Gebäuden auf.



Kurzvariante:

Die Orthogonalität des Städtebaus wird durch eine landschaftliche Freiraumgestaltung kontrastiert. Die funktionale Zonierung des Planungsgebietes in Siedlungsbereich und Gerichtsstandort wird über zwei individuelle Freiraumtypen betont. Der südliche, parkartige Bereich führt die vorhandenen und größtenteils erhaltenen Gehölzbestände zu einer landschaftlichen Einheit zusammen.

Dem neuen Bundesverwaltungsgericht wird ein der Bedeutung des Gebäudes angemessener Platz vorgelagert. Die Zufahrt erfolgt entlang der neuen, hart ausgebildeten südlichen Geländekante, wo auch die zehn Besucherstellplätze angeordnet sind.

Den Wohngebäuden wird eine grüne Pufferzone gegenüber der den Siedlungskern erschließenden Mischverkehrsfläche vorgelagert. Kleine, wohnungsbezogene Plätze spannen sich als halböffentliche Bereiche zwischen jeweils zwei Gebäuden auf.