Kunsthalle - Schweinfurt

Abbildung
Museumsrundgang - in der >Schwimmhalle<
Abbildung
Vernissage in der neuen Kunsthalle
Abbildung
Model
Abbildung
Lageplan
Abbildung
Übersicht
Abbildung
Grundriss KG
Abbildung
Grundriss EG
Abbildung
Grundriss OG
Abbildung
Schnitt A-A
Abbildung
Schnit B-B
Abbildung
Ansicht vom neuen Vorplatz
Abbildung
Schnitt C-C
Abbildung
Skulpturenhof und die >Hofhalle<
Abbildung
Blick in die Austellungshalle
Außenraum

Das Gebäude bleibt in seiner ursprünglichen Form erhalten. Eine Neuordnung erfolgt mittels Neudefinition der umliegenden Flächen:
Der Vorplatz (Leuchtfeld) präsentiert die neue Kunsthalle zum städtischen Umfeld. Die neuen Fassadenausschnitte bilden das Fenster zur Stadt.
Die Fläche zur Rüfflerstraße wird durch eine Baumreihe aus japanischen Zierkirschen definiert.
Die Sommerbühne wird im Nordenwesten, zwischen Gebäude und Stadtmauer, positioniert. Dies ermöglicht zum einen einen eine Wiederaufwertung dieses hochwertigen Raumes, zum anderen sichert es eine unabhängige Nutzung der Sommerbühne.


Erschließung

„Durch den Windfang betreten wir die vornehme, lichte Kassenhalle.“ (H. Zierl, städt. Baurat, 1933)
Die zentrale Erschließung erfolgt über die ehemalige Kassenhalle, welche in ihrer ursprünglichen Form und Erscheinung erhalten bleibt. Hieran angegliedert sind neben den Galeriebereichen die Kasse, der Shop, das Café, der Kunstverein und der Museumsservice. Am unteren Foyer sind der Vortragsraum, die Kreativwerkstatt, die Garderoben und die Sanitäranlagen angeschlossen.
Eine autonome Nutzung der einzelnen Teilbereiche ist auch bei geschlossener Ausstellung gewährleistet.
Die Verwaltung, der Kunstverein, die wettergeschützte Anlieferung und die Sommerbühne verfügen zusätzlich über separate Zugänge.


Rundgang

Alle Ausstellungsräume gruppieren sich um den zentralen Innenhof, der sowohl als Skulpturenhof wie auch für Veranstaltungen dient.
Der Rundgang orientiert sich in seiner Choreografie an der ursprünglichen Nutzung als Schwimmhalle.
Über das großzügige Foyer gelangen die Besucher direkt in den Ausstellungsbereich der ehemaligen Umkleiden. Nach durchschreiten unterschiedlicher Raumsequenzen, gelangt man zur großen „Schwimmhalle“. Die Halle ist in zwei Ebenen gegliedert, welche aufgrund ihrer Fläche in vielfältigster Weise bespielt werden können. Die obere Ebene verfügt zusätzlich über einen Kabinettbereich, von welchem die Besucher auch einen Blick zur historischen Stadtmauer erhalten. Über die untere Ebene gelangen die Besucher auch zur neuen „Hofhalle“. Dieser Ausstellungsbereich gliedert sich in vier längliche Bereiche, die am Ende von einem Oberlicht erhellt werden. Die einzelnen Raumbahnen lassen sich mit flexiblen Wänden variieren und bieten optimale Präsentationsmöglichkeiten für Medienkunst.

Entscheidung:
06-2005

Ort:Schweinfurt (D)

Verfahren:
Offener Wettbewerb

Teilnehmer:
Architekten

Auslober: Stadt Schweinfurt

in Arbeitsgemeinschaft mit
Ernst Scharf arch42 - Berlin

Fachplaner:
bbz landschaftsarchitekten - Berlin