Martha's Hof Baugruppenprojekt - Berlin Prenzlauer Berg

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Blick in Martha's Hof
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Lageplan
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Nordbebauung, schwarz-grau
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Südbebauung, weiss-grau
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Gesamtplanung EG mit Aussenraum
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Nordbebauung, schwarz-grau, Grundrissvarianten
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Südbebauung, weiss-grau, Grundrissvarianten
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Torbauten an der Schwedter Strasse
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Torbauten, Ansicht und Grundrisse
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Rundbebauung, Ansicht und Grundrisse
Martha’s Hof

Im Grunde kann die Schwedter Straße in drei verschiedene Teile gegliedert werden. Der erste Abschnitt führt von der Schönhauser Allee bis zur Eberswalder Straße. Er ist weitgehend beidseitig bebaut und bildet zwischen Choriner und Eberswalder Straße die Bezirksgrenze zu Mitte. Die Bebauung in diesem Teil der Straße setzte bereits um 1850 ein.

Auf dem "Nickels Hof", heute Schwedter Straße 37-40, eröffnete Pastor Theodor Fliedner aus Kaiserwerth eine evangelische Mädchenherberge, die ab 1862 als "Marthas Hof" bekannt wurde. Neben 80 Betten für arbeitslose Dienstmädchen wurde hier auch Schulunterricht geboten. Heute haben sich auf dem kriegszerstörten Gelände Firmen
angesiedelt.


Wohnen mit Blick auf die alte Schule

Das Gelände Schwedter Straße 37-40 ist eine der letzten unbebauten Flächen dieser Größenordung im Prenzlauer Berg. Das 12.000 m2 große Grundstück, das fast bis an die Oderberger Straße hineinreicht, erfordert ein besonderes städtebauliches Konzept.

Anstatt den Block entlang der Schwedter Strasse komplett zu schließen, wird die neue Bebauung in das Quartierinnere hineingezogen.
So entsteht ein kommunikativer, halböffentlicher Hof mit Blütengehölze und Kinderspielplatz.

Das Backsteingebäude der alten Oberschule in der Sichtachse bildet den räumlichen Abschluß.
Projektentwicklung:
04-2006

Ort:
Berlin (D)

Verfahren:
Bieterverfahren

Auslober:
BIMA

In Arbeitsgemeinschaft mit:
Ernst Scharf - arch42 Berlin
Beyer Schubert Architekten Berlin